LIGA 2017 | Pressekonferenzen & Interviews

  • 1. Saisonrennen der GPGames LIGA 2017 - Kanada, Montreal


    Das erste Saisonrennen der GPGames Liga 2017 ist geschafft. Am Ende siegte iNamelezz knapp vor Teppo . Das Podium komplettierte fischi . Nicht für jedes Team war es ein gelungener Saisonauftakt. Von insgesamt 16 Fahrern die starteten sahen nur 10 die Zielflagge, von daher kann man mit gemischten Gefühlen unter den Teilnehmern rechnen.


    An der Pressekonferenz nahmen die Podiumskandidaten teil. Durch die Aberkennung der 10-Sekunden Strafe von fischi rückte dieser nun doch noch später auf P3 vor, DeZibel rückte dadurch auf P4. In den danach folgenden Interviews komplettieren Tschley und HSVLouie die Frage- und Antwortrunde.


    Fangen wir nun mit dem Sieger an. iNamelezz vor einer Woche noch bei der Testsession erhielt man das selbe Bild wie bei den Testrennen. Sie kämpften mit dem Auto und hatten massive Probleme. Für den Saisonauftakt sah man als Außenstehender schwarz und schrieb Ferrari schon teilweise ab und trotzdem konnten Sie es bis nach ganz oben aufs Podest schaffen. Wie hat man es geschafft in dieser einen kurzen Woche das Auto siegfähig zu machen und wie zufrieden sind Sie mit ihrem Rennen?

    "Das Team und ich haben einfach zahlreiche Überstunden eingelegt, um den Problemen auf die Spur zu kommen. Am Ende ging es sich zum Glück alles aus, das Auto war speziell am Anfang der jeweiligen Stints extrem schnell. Trotzdem muss man dazu sagen, dass wir noch nicht alle Probleme beseitigt haben. Ich hatte mit abgenutzten Reifen erneut große Probleme und das müssen wir uns noch genauer anschauen. Am Ende habe ich durch ein paar Fehler von Teppo profitiert. Ja, ich hätte das Ding lieber aus eigener Kraft gewonnen aber so ist das nun manchmal im Motorsport."


    Die nächste Station heißt Italien. Der Druck auf ihr Team ist dort natürlich immens. Glauben Sie, dass Sie dort die Kritiker ihres Team endgültig verstummen lassen können?

    "Wir blicken von Rennen zu Rennen. Klar ist es etwas Besonderes quasi beim Heimspiel gewinnen zu können, doch ich schätze den Weg bis dahin sehr schwer ein. Bisher war Monza noch kein gutes Pflaster für mich, umso stärker schätze ich abermals Mercedes ein. Mal schauen, ob wir am Ende zusammen mit den Tifosi jubeln können. (iNamelezz grinst)"


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    Die Pressekonferenz mit Teppo liefern wir Ihnen nach. Wir bitten um Entschuldigung!


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    Komplett macht die Pressekonferenz der Force India Fahrer DeZibel . Bei der Testsession konnten Sie ja schon mit einem beeindruckenden Sieg im Regen einen starken Eindruck bei der Konkurrenz hinterlassen und Sie wurden als kleiner Geheimfavorit auf den Sieg gehandelt. Im Rennen beeindruckten Sie wieder die Kritiker mit einer starken Performance. Am Ende reichte es für den dritten Platz. Sind sie zufrieden mit diesem Ergebnis?

    "Ja, ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Ich wusste das ich im trockenen nicht die Chancen hatte wie im Regen."


    Wenn Sie ihren positiven Trend so weiterführen können, könnten sie durchaus ein Kandidat für den WM-Titel werden. Denken Sie schon im Hinterkopf vielleicht an einen möglichen WM-Titel oder ist P3 für Sie momentan das Maximum?

    "Nach der gestrigen Performance der ersten beiden Fahrer würde ich mich auf jeden Fall mit P3 zufrieden stellen. Aber auf einen Sieg bin ich immer hungrig."


    Zum Stand der Pressekonferenz stand DeZibel noch als Drittplatzierter fest, ehe fischi durch die Aberkennung seiner Strafe diesen Platz einnahm.


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    Bei den anschließenden Interviews steht uns zu aller erst einmal der frisch gebackene McLaren Pilot HSVLouie zur Verfügung. Zusammen mit seinem Teamkollegen jotobi besetzen die Beiden das Weltmeisterteam von 2016. Von Druck und hohen Erwartungen kann man dort also auch alle mal ausgehen.


    Erstes Saisonrennen, erstes Rennen beim neuen Team und direkt in die Punkte gefahren. Mit diesem Saisonstart können Sie zufrieden sein oder nicht?

    "Ja, im Grunde kann ich damit zufrieden sein. Klar, man nimmt sich ja immer vor so weit wie möglich nach vorne zu fahren, aber es ist auch immer eine Frage der Technik, des eigenen Könnens und der äußeren Einflüssen. Mein Ziel war es ins Ziel zu kommen. Ich hatte bei den Tests so meine liebe Not mit den Einstellungen betreffend der Traktion, ich war im Grunde sehr viel am Rutschen. Meine Hoffnung hat sich am Ende zum Glück bestätigt und es war in Montreal nicht ganz so schwer für mich die Kontrolle zu behalten und gleichzeitig eine ordentliche Pace auf die Strecke zu legen. Ich habe schöne Duelle gehabt, bei denen ich in der Regel gut mithalten konnte. Erwartet habe ich das um ehrlich zu sein nicht. Insofern war das Erreichen der Punkte-Ränge wichtig und ein schönes Ergebnis, aber ich mache mir da grundsätzlich nichts vor: Am Ende stehe ich in den Punkten, weil einige Fahrer es nicht ins Ziel geschafft haben. Wie das ja immer so ist, es liegt viel Arbeit vor mir."


    Für Ihren Teamkollegen lief es ja leider nicht so gut, trotzdem war auch er auf Punktekurs. Meinen Sie, sie können das Ganze wiederholen und nun in jedem Rennen in die Punkte fahren?

    "Für jotobi war es ärgerlich aus dem Punktekurs auszuscheiden. Der Ausfall selbst war schon nicht schön, aber am Ende wegen eines Fahrfehlers nicht in die Punkte zu kommen...da würde sich jeder ärgern. Wie schon zuvor gesagt, ich wäre ohne die Ausfälle wohl nicht in den Punkten gelandet und so sah es auch für jotobi aus. Wir waren gut unterwegs und leider konnte mein Teamkollege sein Ziel nicht erreichen. Es wird sicherlich nicht immer das Glück geben eines oder beide Autos in die Punkte und nach Hause zu bringen, aber wir arbeiten daran. Mit etwas Glück und viel Arbeit können wir in ein paar Rennen konkurrenzfähiger sein und vorne mitmischen - auch ohne Ausfälle anderer Fahrer. Ich denke, wir können aus den Ergebnissen in Montreal lernen und darauf aufbauen."

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    Zu guter letzt kommen wir zu Tschley . Zusammen mit A_G 7 komplettieren die beiden das Red Bull Duo. Der Saisonauftakt in Montreal sollte für die beiden jedoch eher ein Rennen zum vergessen sein. Beide schieden aus und somit waren es 0 Punkte für das Team aus Österreich.


    Vor dem Saisonauftakt noch als mögliche Podiumskandidaten gehandelt, nach dem Rennen steht man nun jedoch mit Ausfällen beider Fahrer und 0 Punkten da. Kein Auftakt nach Maß für Red Bull. Bei Ihrem Teamkollegen A_G 7 sorgte eine Kollision mit Casper zu dem Aus. Was ist bei Ihnen passiert?

    "Ja das ist natürlich schade, wie sie ja auch schon erwähnt hatten, hatten wir uns auch ein Podium erhofft und die Pace hatten wir auch. Nach einer verkorksten Qualifying Runde sprang nur der 8. Platz heraus, wodurch ich im Mittelfeld starten musste. Ich wurde gleich in Turn 1 in eine Kettenreaktion verwickelt wodurch nick_23twr in mich rein fuhr. Ich trug jedoch keinen Schaden davon, verlor zwar ein paar Positionen, jedoch folgte in Turn 5 die Kollision mit JihadDriver und mein Frontflügel war dann doch leider ab. Nach dem Boxenstopp funktionierte mein Lenkrad nicht mehr Richtig. Pascal kennt das ja wahrscheinlich noch vom letztjährigen Deutschland GP (Tschley lacht). Ich konnte noch etwas weiterfahren bis mein Lenkrad völlig den Geist aufgab und ich nur noch als Passagier in der Mauer endete."


    Mit Monza steht nun ein komplett anderes Streckenlayout vor Ihnen, das Team fordert Punkte. Wie schätzen Sie dort die Chancen für ihr Team ein?

    "Monza war bis jetzt eigentlich noch ein unbeschriebenes Blatt für uns und wir wissen noch nicht genau wie unser Auto auf die Strecke reagiert, jedoch glaube ich, dass unsere Chancen nicht schlecht stehen, da unser Team das Potential hat vorne mitzufahren. Was die Punkte angeht bin ich mir sicher, dass wenn alles glatt läuft eine fette Ausbeute drin ist. Klar stehen wir nach Kanada unter Druck und wir müssen punkten, jedoch bin ich wie schon erwähnt von meinen Team überzeugt und wir stecken unseren Kopf nicht in den Sand, denn wir haben noch 9 Rennen vor uns und es ist noch alles drin.(Tschley lacht)"


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    Das waren die Worte der einzelnen Fahrer zum Saisonauftakt in Kanada. Am 22.10.2017 geht die Reise weiter und es steht der traditionsreiche Hochgeschwindigkeitskurs in Monza auf dem Plan. Wir hoffen, dass Sie auch dann wieder einschalten und das Rennen und die anschließenden Worte der Fahrer verfolgen werden. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine erholsame Zeit und hoffen Sie auch dann wieder hier bei GPGames begrüßen zu dürfen!




  • Nachtrag des Interviews mit Teppo von der Pressekonferenz nach dem Saisonauftakt in Kanada:


    Mit 2 Siegen aus 3 Testrennen galten sie als DER Favorit für das erste Saisonrennen. Mit 3 Zehnteln Rückstand rasten sie nur knapp am Sieg vorbei. Von der Pace her schienen Sie jedoch trotzdem der Stärkste zu sein. Wie sehr ärgert es Sie daher, dass Sie „nur“ den zweiten Platz einfahren konnten?

    "Wir denken, dass Ferrari bei den Testrennen etwas geblufft hat und Sie uns nicht ihre wahre Pace gezeigt haben. Kanada ist allerdings auch bekannt dafür, dass die Zeitabstände zwischen den Autos sehr gering sein kann. Der Start war ganz in Ordnung. Ich kam etwas besser vom Fleck wie iNamelezz aber da die Anfahrt zur ersten Kurve sehr kurz ist, war es schwierig zum Überholen anzusetzen. Nach ein paar Runden hat sich herausgestellt, dass die Hinterreifen bei Ihm etwas schneller abbauten als bei uns wodurch ich wieder aufschließen und Ihn nach einem Fehler überholen konnte. Während unseres Boxenstopps bekamen wir plötzlich Probleme mit der Lenkung wodurch diese sehr "weich" wurde. Das Problem hatten wir bis zum Ende des Rennens. Dass es am Ende lediglich 3 Zehntel sind, die uns fehlten, macht es natürlich umso ärgerlicher, dass wir hier mit technischen Problemen zu kämpfen hatten. Abgesehen von den Strafen die uns noch auferlegt wurden."


    Mit Monza kommt eine Strecke quasi im Wohnzimmer des ärgsten Konkurrenten. Die Favoritenrolle wird Ihnen schon jetzt wieder zugeschoben. Glauben Sie, dass sie bereits beim Heimspiel der Ferraristi zurückschlagen können?

    "Vom Papier her sind Montreal und Monza recht ähnlich. Beide Strecken fordern ein geringes Abtriebniveau. Hier im Rennen haben wir beobachtet, dass die Ferrari sehr gut auf den Geraden gehen. Selbst mit Windschatten und DRS war es uns nicht möglich auch nur in die Nähe zu kommen.

    Für Monza sehen wir daher noch viel Arbeit, die auf uns zukommt. Unsere Simulatorarbeit hat zumindest gezeigt, dass wir unsere eigene Vorgabe noch nicht erreicht haben. Aufgrund dessen sehen wir aktuell Ferrari besser aufgestellt. Ich hoffe, dass wir unsere Defizite in den 2 Wochen beseitigen können"