LIGA 2017 | Pressekonferenzen & Interviews

  • 1. Saisonrennen der GPGames LIGA 2017 - Kanada, Montreal


    Das erste Saisonrennen der GPGames Liga 2017 ist geschafft. Am Ende siegte iNamelezz knapp vor Teppo . Das Podium komplettierte fischi . Nicht für jedes Team war es ein gelungener Saisonauftakt. Von insgesamt 16 Fahrern die starteten sahen nur 10 die Zielflagge, von daher kann man mit gemischten Gefühlen unter den Teilnehmern rechnen.


    An der Pressekonferenz nahmen die Podiumskandidaten teil. Durch die Aberkennung der 10-Sekunden Strafe von fischi rückte dieser nun doch noch später auf P3 vor, DeZibel rückte dadurch auf P4. In den danach folgenden Interviews komplettieren Tschley und HSVLouie die Frage- und Antwortrunde.


    Fangen wir nun mit dem Sieger an. iNamelezz vor einer Woche noch bei der Testsession erhielt man das selbe Bild wie bei den Testrennen. Sie kämpften mit dem Auto und hatten massive Probleme. Für den Saisonauftakt sah man als Außenstehender schwarz und schrieb Ferrari schon teilweise ab und trotzdem konnten Sie es bis nach ganz oben aufs Podest schaffen. Wie hat man es geschafft in dieser einen kurzen Woche das Auto siegfähig zu machen und wie zufrieden sind Sie mit ihrem Rennen?

    "Das Team und ich haben einfach zahlreiche Überstunden eingelegt, um den Problemen auf die Spur zu kommen. Am Ende ging es sich zum Glück alles aus, das Auto war speziell am Anfang der jeweiligen Stints extrem schnell. Trotzdem muss man dazu sagen, dass wir noch nicht alle Probleme beseitigt haben. Ich hatte mit abgenutzten Reifen erneut große Probleme und das müssen wir uns noch genauer anschauen. Am Ende habe ich durch ein paar Fehler von Teppo profitiert. Ja, ich hätte das Ding lieber aus eigener Kraft gewonnen aber so ist das nun manchmal im Motorsport."


    Die nächste Station heißt Italien. Der Druck auf ihr Team ist dort natürlich immens. Glauben Sie, dass Sie dort die Kritiker ihres Team endgültig verstummen lassen können?

    "Wir blicken von Rennen zu Rennen. Klar ist es etwas Besonderes quasi beim Heimspiel gewinnen zu können, doch ich schätze den Weg bis dahin sehr schwer ein. Bisher war Monza noch kein gutes Pflaster für mich, umso stärker schätze ich abermals Mercedes ein. Mal schauen, ob wir am Ende zusammen mit den Tifosi jubeln können. (iNamelezz grinst)"


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    Die Pressekonferenz mit Teppo liefern wir Ihnen nach. Wir bitten um Entschuldigung!


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    Komplett macht die Pressekonferenz der Force India Fahrer DeZibel . Bei der Testsession konnten Sie ja schon mit einem beeindruckenden Sieg im Regen einen starken Eindruck bei der Konkurrenz hinterlassen und Sie wurden als kleiner Geheimfavorit auf den Sieg gehandelt. Im Rennen beeindruckten Sie wieder die Kritiker mit einer starken Performance. Am Ende reichte es für den dritten Platz. Sind sie zufrieden mit diesem Ergebnis?

    "Ja, ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Ich wusste das ich im trockenen nicht die Chancen hatte wie im Regen."


    Wenn Sie ihren positiven Trend so weiterführen können, könnten sie durchaus ein Kandidat für den WM-Titel werden. Denken Sie schon im Hinterkopf vielleicht an einen möglichen WM-Titel oder ist P3 für Sie momentan das Maximum?

    "Nach der gestrigen Performance der ersten beiden Fahrer würde ich mich auf jeden Fall mit P3 zufrieden stellen. Aber auf einen Sieg bin ich immer hungrig."


    Zum Stand der Pressekonferenz stand DeZibel noch als Drittplatzierter fest, ehe fischi durch die Aberkennung seiner Strafe diesen Platz einnahm.


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    Bei den anschließenden Interviews steht uns zu aller erst einmal der frisch gebackene McLaren Pilot HSVLouie zur Verfügung. Zusammen mit seinem Teamkollegen jotobi besetzen die Beiden das Weltmeisterteam von 2016. Von Druck und hohen Erwartungen kann man dort also auch alle mal ausgehen.


    Erstes Saisonrennen, erstes Rennen beim neuen Team und direkt in die Punkte gefahren. Mit diesem Saisonstart können Sie zufrieden sein oder nicht?

    "Ja, im Grunde kann ich damit zufrieden sein. Klar, man nimmt sich ja immer vor so weit wie möglich nach vorne zu fahren, aber es ist auch immer eine Frage der Technik, des eigenen Könnens und der äußeren Einflüssen. Mein Ziel war es ins Ziel zu kommen. Ich hatte bei den Tests so meine liebe Not mit den Einstellungen betreffend der Traktion, ich war im Grunde sehr viel am Rutschen. Meine Hoffnung hat sich am Ende zum Glück bestätigt und es war in Montreal nicht ganz so schwer für mich die Kontrolle zu behalten und gleichzeitig eine ordentliche Pace auf die Strecke zu legen. Ich habe schöne Duelle gehabt, bei denen ich in der Regel gut mithalten konnte. Erwartet habe ich das um ehrlich zu sein nicht. Insofern war das Erreichen der Punkte-Ränge wichtig und ein schönes Ergebnis, aber ich mache mir da grundsätzlich nichts vor: Am Ende stehe ich in den Punkten, weil einige Fahrer es nicht ins Ziel geschafft haben. Wie das ja immer so ist, es liegt viel Arbeit vor mir."


    Für Ihren Teamkollegen lief es ja leider nicht so gut, trotzdem war auch er auf Punktekurs. Meinen Sie, sie können das Ganze wiederholen und nun in jedem Rennen in die Punkte fahren?

    "Für jotobi war es ärgerlich aus dem Punktekurs auszuscheiden. Der Ausfall selbst war schon nicht schön, aber am Ende wegen eines Fahrfehlers nicht in die Punkte zu kommen...da würde sich jeder ärgern. Wie schon zuvor gesagt, ich wäre ohne die Ausfälle wohl nicht in den Punkten gelandet und so sah es auch für jotobi aus. Wir waren gut unterwegs und leider konnte mein Teamkollege sein Ziel nicht erreichen. Es wird sicherlich nicht immer das Glück geben eines oder beide Autos in die Punkte und nach Hause zu bringen, aber wir arbeiten daran. Mit etwas Glück und viel Arbeit können wir in ein paar Rennen konkurrenzfähiger sein und vorne mitmischen - auch ohne Ausfälle anderer Fahrer. Ich denke, wir können aus den Ergebnissen in Montreal lernen und darauf aufbauen."

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    Zu guter letzt kommen wir zu Tschley . Zusammen mit A_G 7 komplettieren die beiden das Red Bull Duo. Der Saisonauftakt in Montreal sollte für die beiden jedoch eher ein Rennen zum vergessen sein. Beide schieden aus und somit waren es 0 Punkte für das Team aus Österreich.


    Vor dem Saisonauftakt noch als mögliche Podiumskandidaten gehandelt, nach dem Rennen steht man nun jedoch mit Ausfällen beider Fahrer und 0 Punkten da. Kein Auftakt nach Maß für Red Bull. Bei Ihrem Teamkollegen A_G 7 sorgte eine Kollision mit Casper zu dem Aus. Was ist bei Ihnen passiert?

    "Ja das ist natürlich schade, wie sie ja auch schon erwähnt hatten, hatten wir uns auch ein Podium erhofft und die Pace hatten wir auch. Nach einer verkorksten Qualifying Runde sprang nur der 8. Platz heraus, wodurch ich im Mittelfeld starten musste. Ich wurde gleich in Turn 1 in eine Kettenreaktion verwickelt wodurch nick_23twr in mich rein fuhr. Ich trug jedoch keinen Schaden davon, verlor zwar ein paar Positionen, jedoch folgte in Turn 5 die Kollision mit JihadDriver und mein Frontflügel war dann doch leider ab. Nach dem Boxenstopp funktionierte mein Lenkrad nicht mehr Richtig. Pascal kennt das ja wahrscheinlich noch vom letztjährigen Deutschland GP (Tschley lacht). Ich konnte noch etwas weiterfahren bis mein Lenkrad völlig den Geist aufgab und ich nur noch als Passagier in der Mauer endete."


    Mit Monza steht nun ein komplett anderes Streckenlayout vor Ihnen, das Team fordert Punkte. Wie schätzen Sie dort die Chancen für ihr Team ein?

    "Monza war bis jetzt eigentlich noch ein unbeschriebenes Blatt für uns und wir wissen noch nicht genau wie unser Auto auf die Strecke reagiert, jedoch glaube ich, dass unsere Chancen nicht schlecht stehen, da unser Team das Potential hat vorne mitzufahren. Was die Punkte angeht bin ich mir sicher, dass wenn alles glatt läuft eine fette Ausbeute drin ist. Klar stehen wir nach Kanada unter Druck und wir müssen punkten, jedoch bin ich wie schon erwähnt von meinen Team überzeugt und wir stecken unseren Kopf nicht in den Sand, denn wir haben noch 9 Rennen vor uns und es ist noch alles drin.(Tschley lacht)"


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    Das waren die Worte der einzelnen Fahrer zum Saisonauftakt in Kanada. Am 22.10.2017 geht die Reise weiter und es steht der traditionsreiche Hochgeschwindigkeitskurs in Monza auf dem Plan. Wir hoffen, dass Sie auch dann wieder einschalten und das Rennen und die anschließenden Worte der Fahrer verfolgen werden. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine erholsame Zeit und hoffen Sie auch dann wieder hier bei GPGames begrüßen zu dürfen!




  • Nachtrag des Interviews mit Teppo von der Pressekonferenz nach dem Saisonauftakt in Kanada:


    Mit 2 Siegen aus 3 Testrennen galten sie als DER Favorit für das erste Saisonrennen. Mit 3 Zehnteln Rückstand rasten sie nur knapp am Sieg vorbei. Von der Pace her schienen Sie jedoch trotzdem der Stärkste zu sein. Wie sehr ärgert es Sie daher, dass Sie „nur“ den zweiten Platz einfahren konnten?

    "Wir denken, dass Ferrari bei den Testrennen etwas geblufft hat und Sie uns nicht ihre wahre Pace gezeigt haben. Kanada ist allerdings auch bekannt dafür, dass die Zeitabstände zwischen den Autos sehr gering sein kann. Der Start war ganz in Ordnung. Ich kam etwas besser vom Fleck wie iNamelezz aber da die Anfahrt zur ersten Kurve sehr kurz ist, war es schwierig zum Überholen anzusetzen. Nach ein paar Runden hat sich herausgestellt, dass die Hinterreifen bei Ihm etwas schneller abbauten als bei uns wodurch ich wieder aufschließen und Ihn nach einem Fehler überholen konnte. Während unseres Boxenstopps bekamen wir plötzlich Probleme mit der Lenkung wodurch diese sehr "weich" wurde. Das Problem hatten wir bis zum Ende des Rennens. Dass es am Ende lediglich 3 Zehntel sind, die uns fehlten, macht es natürlich umso ärgerlicher, dass wir hier mit technischen Problemen zu kämpfen hatten. Abgesehen von den Strafen die uns noch auferlegt wurden."


    Mit Monza kommt eine Strecke quasi im Wohnzimmer des ärgsten Konkurrenten. Die Favoritenrolle wird Ihnen schon jetzt wieder zugeschoben. Glauben Sie, dass sie bereits beim Heimspiel der Ferraristi zurückschlagen können?

    "Vom Papier her sind Montreal und Monza recht ähnlich. Beide Strecken fordern ein geringes Abtriebniveau. Hier im Rennen haben wir beobachtet, dass die Ferrari sehr gut auf den Geraden gehen. Selbst mit Windschatten und DRS war es uns nicht möglich auch nur in die Nähe zu kommen.

    Für Monza sehen wir daher noch viel Arbeit, die auf uns zukommt. Unsere Simulatorarbeit hat zumindest gezeigt, dass wir unsere eigene Vorgabe noch nicht erreicht haben. Aufgrund dessen sehen wir aktuell Ferrari besser aufgestellt. Ich hoffe, dass wir unsere Defizite in den 2 Wochen beseitigen können"

  • 2. Saisonrennen der GPGames LIGA 2017 - Italien, Monza

    Pressekonferenz


    Ein turbulenter Italien GP mit insgesamt fünf Safety Cars sorgte für ein ordentliches Chaos. Zu keinem Zeitpunkt war so wirklich klar, wer wo genau stand. Vorne an der Spitze gab es einige schöne Duelle. Am Ende jedoch setzte sich der Ferrari Mann iNamelezz erneut vor Teppo durch, gefolgt von Dean , welcher das Doppelpodium Ferrari's perfekt machen konnte. Die Stimmung war ausgelassen, die Tifosi feierten die Fahrer für dieses doch sehr spannende und ereignisreiche Rennen.


    In der anschließenden Pressekonferenz standen uns die drei Podiumskandidaten zur Verfügung, angefangen mit iNamelezz:


    Ihr erster Sieg in Italien vor dem Heimpublikum, doch sicherlich nicht ihr einfachster. Sie lieferten sich viele Duelle mit ihren Gegnern und am Ende war das dann nochmal ziemlich knapp zwischen Ihnen und Teppo. Wie glücklich und zufrieden sind Sie nun mit ihrer Leistung?

    Ein hartes Rennen war es allemal. Durch das ganze Chaos ausgelöst durch die Safety Cars musste ich mir immer wieder den Weg nach vorne erarbeiten. Dabei hatte ich sehr schöne Duelle mit A_G 7 und MrGhostO1O . Als das Safety Car dann kurz vor Rennende nochmal raus kam und mein Ingenieur mir sagte, dass Teppo direkt hinter mir auf Supersoft lag, wusste ich, dass das lange letzte Runden werden würden. Ich konnte durch die Wettersituation profitieren, Teppo hatte unter diesen Bedingungen wohl etwas zu kämpfen. Am Ende bin ich einfach nur froh, dass ich das ganze Ding gewinnen konnte und das mein Teamkollege ebenfalls ein starkes Rennen ablieferte. Der Sieg war mir sehr wichtig und das Auto war einfach zu jedem Zeitpunkt fantastisch. Ich bin wirklich zufrieden so, wie es momentan läuft.“


    Momentan scheinen Sie wohl ganz gut drauf zu sein und mit Monaco kommt eine Strecke, die ihrem Auto liegen sollte. Wie schwierig wird es für Sie dort ihren Lauf fortzusetzen?

    Ich bin sehr gespannt und freue mich auf das Rennen in Monaco. Wir hatten dort schon ein paar Testtage und das Auto fühlt sich gut an. Ich denke allerdings, dass uns wieder ein sehr chaotisches Rennen bevorsteht. Monaco ist bekannt für Unfälle, Safety Cars und und und. Ich hoffe einfach, dass ich am Ende mit einem heilen roten Renner über die Ziellinie fahren kann. Noch besser natürlich als Erster. Den Rest wird man sehen. Wir sollten aber ganz gut gerüstet sein.“


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    Teppo zu seinem zweiten Platz:

    Von Platz 7 auf 2, eine tolle Aufholjagd und wieder nur knapp am Sieg vorbeigerauscht. Sind Sie dennoch zufrieden oder wäre auch noch mehr gegangen?

    „Ich habe mir selbst das Leben leider schwerer gemacht, da ich in der Quali bei jedem Versuch irgendwo einen Fehler drin hatte wodurch ich schlussendlich von Platz 7 starten musste. Platz 2 war Schadensbegrenzung und vermutlich auch das Maximum."


    Mit dem nächsten Rennen steht Monaco auf dem Plan. Ihr Auto weist den längsten Radstand im ganzen Feld auf, Experten prophezeien schon Schwierigkeiten für Sie aufgrund der Streckencharakteristik. Meinen Sie, dass an diesen Vorhersagen etwas dran ist oder können Sie dort mit einem möglichen Sieg gegen Ferrari zurückschlagen?

    „Monaco wird in der Tat ein schwieriges Rennen. Ich werde die Erwartungen bewusst ganz nach unten schrauben und behaupten, dass wir uns glücklich schätzen können wenn einer von uns unter die Top 3 kommt."


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    Der Drittplatzierte Dean antwortete folgendes auf seine Fragen:

    Mit einem starken dritten Platz machten Sie das Doppelpodium Ferrari's beim Heimspiel perfekt. Ihr Rennen war sehr chaotisch und man konnte zu keinem Zeitpunkt, wie bei so vielen anderen, so wirklich einschätzen wo Sie stehen. Ihr Team ist sehr zufrieden mit ihrer und der Leistung ihres Teamkollegen. Glauben Sie, dass der Aufwärtstrend bei Ferrari so weiter geht oder werden auch Strecken kommen, bei denen Sie als Team nicht mehr die Gejagten sind?

    „Mein Rennen war in der Tat chaotisch. Es hat schon mal mit einem schlechten Quali begonnen, als ich in meinem letzten Versuch eingangs der Ascari Kurve abgekürzt habe. Die Zeit vom ersten Versuch reichte nur für Startposition 8. Der Start war gut, aber ich habe es in Kurve 1 ruhiger als in Kanada angehen lassen. Ich habe zwar zwei Positionen verloren, war aber zuversichtlich durch meine Pace und Strategie wieder nach vorne zu kommen. Das Rennen wurde durch fünf Safety Car Phasen beeinflusst. In der Ersten wurde mir zu Unrecht eine Strafe aufgebrummt. Dadurch war ich dann vorletzter. Durch die zweite SC-Phase rutschte ich auf Platz 4 vor. Danach war ich eine Weile Siebter. Der einsetzende Regen hat mir geholfen und ich konnte in den letzten Runden noch 3 Konkurrenten überholen. Schlussendlich reichte es für P3. Ich freue mich über das Resultat sehr. Das Team hat sich das Doppelpodium sehr verdient. Sie arbeiten hart dafür meinem Teamkollegen iNamelezz und mir ein Auto hinzustellen, mit dem wir gute Resultate einfahren können. Schön, dass wir Ihnen durch das Kanada- und Heimrennen etwas zurückgeben konnten. Auch wenn iNamelezz in der Fahrer-WM und unser Team in der Team-WM ein Polster haben, dürfen wir uns keinesfalls zurücklehnen. Es werden Strecken kommen, die eher den anderen Teams liegen werden. Deshalb ist es wichtig, dass wir weiterhin am Ball bleiben, damit ähnliche Resultate wie in den ersten Rennen folgen können."


    Als nächstes kommt Monaco, letztes Jahr konnten Sie dort schon ein Podium einfahren. Können Sie das Ganze wiederholen oder ist sogar noch mehr drin?

    „Letztes Jahr profitierte ich etwas von den Absagen und Ausfällen meiner Konkurrenten. Meine Pace hätte unter normalen Umständen maximal für Platz 5 gereicht. Auch dieses Jahr habe ich im Quali noch Aufholbedarf. Deshalb wird es schwierig werden, hier ein Podium zu wiederholen. Zu den Siegkandidaten zählen auf jeden Fall iNamelezz und der Mercedes-Fahrer Teppo. Der Spaßfaktor ist mit den Autos der 2017er Generation definitiv höher als mit den 2016er Autos. Trotzdem ist es in Monaco noch immer schwierig an das Limit zu gehen, weil man bei einem Fehler schnell in der Leitplanke klebt. Das Qualifying ist nirgendwo so wichtig wie hier, da in Monaco das Überholen nahezu unmöglich ist. Mein Primärziel ist möglichst viele Punkte für das Team einzufahren."

  • 2. Saisonrennen der GPGames LIGA 2017 - Italien, Monza

    Interviews


    In den Interviews nach dem Rennen standen uns der Rookie aber auch altbekannte Fahrer CareXobe , der mit einem starken vierten Platz ordentlich Eindruck schaffte, der Red Bull Pilot A_G 7 , welcher zeitweise auf Siegkurs war und jotobi , einer der Pechvögel des Rennens, Frage und Antwort.


    Angefangen mit dem Viertplatzierten CareXobe:

    Sie sind ja schon aus der letzten Saison als Fahrer bei Ferrari bekannt. Nun sind Sie vorerst Ersatzfahrer und waren beim amerikanischen Team Haas im Einsatz, konnten dort direkt mit einer beeindruckenden Leistung den 4. Platz einfahren und schrammten nur knapp am Podium vorbei. Wie zufrieden sind Sie mit ihrem Einstand in der GPGames Liga 2017 und dem Rennen an sich?

    „Vorab kann ich sagen, ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden und erfreute mich sehr, für das Haas Team an den Start zu gehen. Selbst als Ersatzfahrer fühlte ich mich direkt im Fahrzeug sicher und konnte recht gut an meine Vordermänner rankommen, abgesehen vom Safety Car. Mein Ziel war es mindestens einen Punkt zu holen und durch zu fahren. Da mir dieses Ziel geglückt ist, freue ich mich natürlich umso mehr, beim nächsten Rennen dabei zu sein, wenn Platz vorhanden ist. Besonders gefielen mir die Zweikämpfe im Rennen, zwar kann man daran noch pfeilen von der Professionalität her aber ansonsten hat mir alles gefallen. Leider schrammte ich wie bereits erwähnt am Podium vorbei ausgelöst durch eine dumme Zeitstrafe, die mir hoffentlich zukünftig nicht mehr passiert."


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    Der Siebtplatzierte A_G 7:

    Das Rennen hatte so gut für Sie angefangen, am Ende wurde es dann doch nur der siebte Platz. Ihr Teamkollege Tschley fiel erneut aus, Sie konnten jedoch die ersten Punkte für Red Bull einfahren. Glauben Sie, dass ein Podium oder gar noch mehr drin gewesen wäre und wie beurteilen Sie die mittlerweile Pechflaute ihres Teamkollegen?

    Ja ich weiß nocht nicht so ganz, wie ich dieses Rennen einordnen soll. Im Training war unsere Pace und Balance exzellent. Mein Teamkollege und Ich haben uns gegenseitig mit den schnellsten Runden abgewechselt. Im Qualifying und Rennen hat sich das Auto nicht ganz so gut angefühlt, weshalb ich auch überrascht war, dass ich aus der Startreihe 1 ins Rennen ging. Zwischenzeitlich war ich ja auf Kurs Rennsieg und Podium, aber ich verstehe nicht, was an diesem Wochenende mit den Stewards los war.
    Fünf Safety Cars und keins davon war auch nur ansatzweise berechtigt. Dies hat letztenendes mein Podiumsplatz versaut, worüber ich immer noch sehr verärgert bin. Dennoch versuche ich das Positive herauszunehmen. Wir haben die ersten Punkte für das Team eingefahren.

    Mein Teamkollege hat in letzter Zeit viel Pech mit seinem Auto. Beide Male gab es ein Problem mit der Lenkungseletronik und unser Team arbeitet hart daran, dies zu beheben. Für ihn ist es natürlich keine einfache Situation, jetzt kommt das dritte Rennen und er hat noch keine Punkte auf dem Konto. Er muss jetzt einfach zusehen , dass er wieder den Kopf frei kriegt und das Vertrauen ins Auto zurückerlangt. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir in der Konstrukteursweltmeisterschaft noch ein Wörtchen mitzureden haben. Die Mercedes und Ferraris sind definitiv in Schlagdistanz."


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    Und zu guter Letzt jotobi:

    Schon im Qualifying lief es alles andere als rund für Sie und ihren Teamkollegen. Im Rennen dann ein erneuter Doppelausfall. Wie tief sitzt dieser Rückschlag, wenn man angesichts der anderen Ausfälle durchaus in die Punkte hätte fahren können?

    Es ist natürlich schon ein kleiner Rückschlag, dass wir beide so früh ausgefallen sind und mögliche Punkte liegen gelassen haben. Wir hätten uns beide natürlich ein schöneres Ergebnis vorgestellt. Gerade auf einer Strecke wie Monza, die ich persönlich zu den schönsten Strecken im Rennkalender zähle. Ich kann nur für mich sprechen und da muss ich sagen, dass die Vorbereitung auf das Rennwochenende leider ausgefallen ist. Daher bin ich ohne Setup ins Qualifying gestartet und habe dort gleich auf der ersten Runde gemerkt, dass das Auto sehr unruhig war. Deswegen auch der schnelle Ausfall im Qualifying. Im Rennen hat sich das dann natürlich fortgesetzt. Zusätzlich gab es dort auch etwas Verwirrung während der ersten Safety Car Phase, was mich kurze Zeit abgelenkt hat und zu einem Fehler führte, der leider in der Mauer endete. Es war sicherlich keine Glanzleistung, aber es werden bestimmt auch wieder bessere Rennen kommen."


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    Das waren die Stimmen der einzelnen Fahrer. Mit dem Kurs im Fürstentum und den engen Straßen von Monaco steht uns ein eventuell erneutes chaotisches Rennen bevor. Selten gab es dort Rennen, die ruhig und ohne große Zwischenfälle abliefen. Zudem ist es durch die neuen und breiteren Autos fast unmöglich zwischen den engen Leitplanken zu überholen. Fehler werden sofort bestraft und die Konzentration kann schnell mal flöten gehen.

    Es bleibt spannend und wir müssen abwarten, wer am Ende diese schwierige Strecke am Besten meistern wird. Kann Teppo im WM-Kampf zurückschlagen? Wird iNamelezz seinen Lauf fortführen können? Schlägt Red Bull nun vollkommen zurück und möchte im Kampf um beide WMs noch ein Wort mitreden? Kann MrGhostO1O sich nun vollkommen fokussieren und vielleicht mächtig zurückschlagen oder wird es ein so chaotisches Rennen, welches jemand gewinnt, mit dem man überhaupt nicht gerechnet hätte? Alles Fragen über Fragen, welche wir spätestens am 05.11.17 beantwortet bekommen werden. Vielleicht kann ja auch schon die Testsession am Dienstag, den 31.10.17 weitere Einblicke geben, die es erleichtern würden, eine bessere Prognose abzuliefern.

    Eins ist jedoch sicher: es wird spannend und es wird eng. Kein Rennen fordert die Fahrer so sehr, wie dieses im Fürstentum von Monaco. Seien Sie daher unbedingt live dabei und genießen Sie mit uns das wohl aufregendste Rennen der Saison. Wir freuen uns auf Sie!





  • 3. Saisonrennen der GPGames LIGA 2017 - Monaco, Monte Carlo

    Pressekonferenz


    Obwohl man mit mehr Chaos im 3. Saisonrennen in Monaco gerechnet hatte, blieb dieses jedoch größtenteils aus. Auch die massiven Regengüsse im Rennen konnten nicht für ein großes Durcheinander sorgen. Als Erster sah erneut iNamelezz die Zielflagge, gefolgt von Überraschungsfahrer MrGhostO1O und dahinter A_G 7 auf Platz 3. Für das Mercedes Team war es ein zwiegespaltenes Rennwochenende. Obwohl MrGhostO1O mit dem zweiten Platz ordentlich gepunktet hat, schien sich die Freude in Grenzen zu halten. Grund hierfür war der überraschende Ausfall von Teppo , wodurch dieser jetzt bereits 39 Punkte Rückstand auf den WM-Führenden iNamelezz hat. Anders sah es bei Red Bull aus, welche sichtlich glücklich schienen, da beide Fahrer gut punkten konnten.


    Starten wir die Pressekonferenz mit iNamelezz:


    Die dritte Pole und der dritte Sieg in Folge, allerdings schien dieser nicht ganz so leicht, wie man vielleicht anfangs dachte. Durch die Durchfahrtsstrafe verloren Sie die Führung, konnten sich am Ende jedoch noch gegen MrGhostO1O durchsetzen. Wie viel Spaß macht da so ein Rennen, wenn man erst voll auf Sieg fährt und dann plötzlich um den Sieg bangen muss und die Strecke dazu noch Monaco im vollen Regen heißt?

    „Also das Rennen heute war eine echte Herausforderung. Der Regen hat das ganze nicht leichter gemacht, jedoch konnte ich mich deutlich von MrGhostO1O anfangs absetzen, bis dann das Safety Car kam und ich die unverständliche Durchfahrtsstrafe erhielt. Am Ende wurde es dann in den Zweikämpfen mit MrGhostO1O nochmal eng aber am Ende ging es doch gut aus. Die letzten Runden waren echt hart und es fiel mir teilweise echt schwer die Konzentration oben zu halten. Alles in allem war es aber wieder ein gelungenes Wochenende, das Auto fühlte sich wieder großartig an und ich konnte das Renngeschehen weitestgehend kontrollieren. Hoffen wir mal, dass es so weiter geht. (iNamelezz grinst)"


    Vermehrt kommen immer wieder Kampfansagen von Red Bull und vor allem von Mercedes. Zusammen wollen diese beiden Teams Sie aufhalten. Glauben Sie, dass Sie sich dennoch durchsetzen können?

    „Wer Weltmeister werden will, muss jeden schlagen und schlagen können. Klar, ich glaube da brauch ich mir nichts vormachen, dass meine aktuelle Lage sehr sehr gut ist. Das muss aber nicht immer so sein und wie schon vermehrt gesagt, die Saison ist noch lang genug. Gerade Mercedes mit Teppo sieht wahrscheinlich momentan den Ernst der Lage und ich bin mir bewusst, dass Sie in den nächsten Rennen volles Risiko fahren werden. Ich lasse mich von solchen Kampfansagen aber nicht aus der Ruhe bringen. Ich werde weiterhin mein Ding machen und mein Bestes geben. Am Ende reicht es oder es reicht eben nicht. Ich fühle mich auf jeden Fall bereit und freue mich auf die Herausforderung."


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    MrGhostO1O über seinen starken zweiten Platz:


    Sie lieferten ein starkes Rennen ab, führten zeitweise das Rennen sogar an. Am Ende wurde es ein zweiter Platz. Die Worte von Niki Lauda und Toto Wolff zeigten also Wirkung oder nicht?

    „Anscheinend haben sie das! Es war aber nicht so leicht in den Top 3 zu bleiben wie manche annahmen. Wir haben vor dem Rennen sehr wenig auf den Vollregenreifen trainiert und ich brauchte daher einige Runden, um einen soliden Rhythmus zu finden. In der Formationsrunde merkte ich erst, wie schlecht die Bedingungen wirklich waren. Ich musste meinen Fahrstil komplett ändern, um heil ins Ziel zu kommen. Der Knick im Tunnel und die Hafenschikane waren die Problemzonen für mich, wie man es schon gemerkt hat. Das Heck brach in Runde 3 im Tunnel einfach schlagartig aus und ich konnte einen Ausfall gerade noch verhindern. Ich hatte aber starke Schäden am Frontflügel und musste von da an, bis zum ersten Boxenstopp unter dem Safety Car, meine Position vor A_G 7 , welcher schon anfing Druck zu machen, verteidigen. iNamelezz hatte vorne aber auch kein Reibungsloses Rennen. Durch eine, für mich ebenfalls fragwürdige Strafe von den Stewards, musste er durch die Boxengasse fahren, genauso wie A_G 7, nachdem sie zum Boxenstop unter dem Safety Car kamen. Das war perfekt für mich, da ich dann die Führung mit einem neuen Frontflügel übernahm und eine Boxenstopplänge Platz zwischen mir und iNamelezz hatte. Bis es natürlich zur zweiten Safety Car Phase kam wo dann der große Abstand gelöscht wurde. Bis Runde 25 war ich unter vollem Druck von iNamelezz und habe auch in jener Runde wieder mein Heck im Tunnel verloren. Nicht so schlimm wie vorher aber der Gegner war schon direkt hinter mir. In der folgenden Hafenschikane kam es aber dann noch zum Verbremser und Schneiden der Schikane. Ich fragte das Team ob ich die Position abgeben müsste und sie sagten Ja. Also ließ ich ihn ziehen. Mit Platz zwei bin ich persönlich trotzdem zufrieden aber das Team war es mit dem Ausfall von Teppo deutlich nicht. iNamelezz und Ferrari fahren uns davon und wir müssen sie zusammen aufhalten. Die Red Bulls können uns helfen, wenn sie es wollen und die Leistung von diesem Wochenende wiederholen."


    Sie wirkten sehr fokussiert und kamen ganz anders rüber als noch in den ersten beiden Rennen. Mit dem Rennen in Österreich steht ihr Heimrennen vor Ihnen, die Experten sehen Sie dort jetzt schon noch stärker als noch hier in Monaco. Sehen Sie für sich und ihr Team eine ähnlich gute Chance beim Rennen in der Steiermark?

    „Ich musste einfach etwas an meinem Zeitmanagement ändern und es hat deutlich funktioniert. Mit Hilfe meines Teamkollegen Teppo hätte ich es auch nicht geschafft. Die teaminterne Stimmung ist perfekt und ich hoffe sie bleibt so. Auf Spielberg freue ich mich schon seit dem Anfang der Saison. Endlich wieder die klare Luft der Heimat genießen und den Fans eine gute Show bieten. Als kleiner Junge ging ich oft zum Spielberg Grand Prix. Die Atmosphäre und das Panorama dort sind einfach atemberaubend. Wer noch nie in Spielberg während eines Formel 1 Grand Prix war, der hat etwas Wunderschönes verpasst. Was die Experten glauben ist in den meisten Fällen was anderes, als es wirklich dann ist. Ich werde mein absolut Bestes geben um zu gewinnen aber man kann einfach nicht ignorieren, dass iNamelezz gerade einen unglaublichen Lauf hat. Das Hauptziel ist beide Autos vor ihm zu bringen. Wir müssen seinen Rhythmus brechen und ihn aus dem Konzept bringen. Sonst haben wir ein großes Problem in dieser Saison."


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    Der Red Bull Pilot A_G 7 zu seinem dritten Platz:


    Endlich konnten Sie mal zeigen, was Sie drauf haben. Ein dritter Platz hat bewiesen, was in Ihnen und dem Auto steckt. Ihr Team äußerte in letzter Zeit schon des öfteren Kampfansagen in Richtung Mercedes und Ferrari, folgen jetzt die Taten und weitere Podestplatzierungen?

    „Ich bin zuversichtlich an meine Leistung vom vergangenen Wochenende anknüpfen zu können. Ich fühle mich im Moment sehr gut und habe auch an meiner kleinen Schwäche, der Qualifying Pace, gearbeitet. Das nächste Rennen hat für unser Team einen besonderen Stellenwert, Herr Mateschitz hat sich bereits mit uns in Verbindung gesetzt und meinem Teamkollegen und mir Viel Glück gewünscht. Ich bin natürlich sehr glücklich darüber am letzten Wochenende mein erstes Podium geholt zu haben, jetzt gilt es dies zu bestätigen. Wenn wir ein guten Tag erwischen, könnte es wieder mit einem Podium beim Heim Grand-Prix klappen, aber die Konkurrenz ist natürlich bärenstark."


    Ihr Teamkollege konnte nun seinen Bann brechen und fuhr die ersten Punkte ein. Mit dem Red Bull Ring steht quasi die Strecke ihres Rennstalls auf dem Programm. Schon in Monaco, eine sehr fahrerische Strecke, bewiesen Sie und ihr Teamkollege ihr Talent. Kommt eine Strecke wie die in Österreich Ihnen beiden dann noch etwas mehr entgegen?

    „Selbstverständlich herrscht teamintern immer ein kleiner Wettkampf, wer von uns beiden die Nase vorn hat (A_G 7 lacht). Ich habe mich riesig für ihn gefreut, dass er ein erstes Erfolgserlebnis feiern konnte. Wir beide verstehen uns auch abseits der Strecke fabelhaft und ich bin froh ihn an meiner Seite zu haben, er hat viel Potenzial. Die beiden Strecken in Österreich und Ungarn sollten unserem Auto liegen da es dort mehr auf Abtrieb ankommt, wie schon in Monaco. Ich persönlich liebe die technisch anspruchsvolleren Kurse, da es meiner Fahrweise entgegenkommt und sich dort das fahrerische Talent eines jeden heraus kristallisiert."

  • 3. Saisonrennen der GPGames LIGA 2017 - Monaco, Monte Carlo

    Interviews


    Die Interviews nach dem Rennen im Fürstentum von Monaco gestalteten der Red Bull Pilot Tschley , welcher zum ersten Mal in dieser Saison Punkte einfahren konnte, HSVLouie , der erneut mit einem starken siebten Platz Punkte für McLaren Honda sammeln konnte und Teppo , der nun unter Druck steht aufgrund des mittlerweile enormen Rückstands in der Fahrer-WM.


    Tschley zu seinen ersten Punkten:


    Das Team war sehr zufrieden mit ihrer Leistung. Sie erzielten die ersten Punkte, ihr Problem mit der Lenkungselektronik scheint beseitigt. Trotz erst später Anreise konnten Sie sich den zweiten Platz im Qualifying sichern. Im Rennen wurde es dann „nur“ Platz 5. Dieses Ergebnis gibt Ihnen wahrscheinlich zusätzliche Motivation für die nächsten Rennen. Können wir Sie vielleicht bald auf dem Treppchen begrüßen?

    „Ich war schon etwas überrascht über mein Qualiergebnis. Das Auto fühlte sich an dem Tag einfach super an, auch wenn mir anfangs das Selbstvertrauen fehlte wegen den vorherigen Problemen mit der Lenkung, jedoch konnte ich dies von Runde zu Runde steigern und das Auto zwar auf einen mehr als zufriedenstellenden zweiten Platz bugsieren, jedoch mit gehörigen Respektabstand auf den ersten iNamelezz . Am Rennsonntag wurde mir klar, dass mit dem Regen alles passieren konnte. Mein Start verlief super und mir standen alle Möglichkeiten offen jedoch drehte ich mich in der Hafenschikane durch einen Fahrfehler, bei dem ich zugeben muss, dass er durch meine Nervosität verursacht wurde. Im Rennen gewann ich dann zunehmend Vertrauen ins Auto und konnte mich vom letzten Platz auch durch profitieren von Fehlern der anderen durchs Feld arbeiten und auf Platz 6 vorrücken. Nach den Safety-Car-Phasen wären auch größere Sprünge möglich gewesen, auch durch die Strafen von meinen Mitfahren bei denen ich anmerken muss, dass ich sie nicht nachvollziehen kann, jedoch beschädigte ich mir zweimal den Frontflügel und konnte dadurch natürlich nicht mehr angreifen und nur durch den zu frühen Wechsel von CareXobe auf Inters noch auf Platz 5 vorrücken, auf dem ich das Rennen dann auch beendete. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass mehr drin gewesen wäre, jedoch bin ich froh, dass ich das Rennen überhaupt beendet und Punkte geholt habe. Dieses Rennen gibt mir natürlich die nach den ersten zwei Grand Prix verloren gegangene Motivation und die nötige Portion Selbstbewusstein zurück. Die von ihnen angemerkten Podiumsplätze sind mit unserem Auto drin. An einem super super super guten Tag vielleicht sogar ein Sieg gegen die Übermächtigen iNamelezz und Teppo(Tschley lacht), aber um diese zu erreichen muss das Team am Ball bleiben und insbesondere natürlich auch Ich. Ich freue mich schon auf den Grand Prix in zwei Wochen, wo wir hoffentlich wieder angreifen können."


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    HSVLouie über seine erneut gute Punkteausbeute:


    Von Platz 11 auf Platz 7, sechs Punkte für's Team. Ihr Rennen schien relativ unspektakulär, das Ergebnis ist jedoch sehr beeindruckend. Es scheint eine gewisse Harmonie zwischen Ihnen und ihrem Team zu herrschen. Können wir von Ihnen in Österreich bzw. in den folgenden Rennen mit ähnlich guten Ergebnissen rechnen oder ist dieser 7. Platz mehr Schein als Sein? Vielleicht können Sie ja in den folgenden Rennen einen Angriff auf das Mittelfeld wagen?

    „Ich hoffe natürlich, dass ich von Rennen zu Rennen konkurrenzfähiger werde, aber ich dränge mich da nicht hin. Auch das Team tut das nicht, die sind für's Erste schonmal zufrieden, wenn ich ankomme. Nach den letzten Saisons ist das bei mir ja nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit...

    Monaco ist ein heikles Pflaster, wo auch ich wieder Glück genießen und von Ausfällen der Gegner profitieren durfte. Wirklich gefährlich war ich meinen Gegnern wohl nur zu Beginn des Rennens. Ich bin aber auch ehrlich: Ich wollte nicht wirklich um die Wette fahren. Bei den Bedingungen, die im Qualifying schon absehbar waren, habe ich mir lediglich das Ziel gesetzt ins Ziel zu kommen. Das nimmt man sich ja öfters vor, auch gerade in Monaco, aber die jüngere Vergangenheit zeigt, dass ich dann doch irgendwie immer ausgefallen bin. Diesmal hat es geklappt und das macht mich als Fahrer doch schon ein Stück weit stolz, für mich ist das ein Erfolg! Mein Rennen schien nach außen hin wohl unspektakulär, jedoch hat es ganz schön an meinen Nerven gezerrt. In Monte Carlo wird jeder noch so kleine Fehler bestraft und wenn der Regen dann noch aus Eimern auf die Erde prasselt, dann wird es auch für einen Alteingesessenen schwierig. Und wenn das alles noch nicht reicht, dem lege ich noch die Überrundungen ans Herz. Ich war direkt nach Rennende heil froh, dass das alles so gut funktioniert hat und es keine Beschwerden, sondern eher Lob in meine und auch in die Richtung anderer Fahrer gab! Der McLaren war an einigen Stellen schwer zu kontrollieren, aber es hat in den entscheidenen Momenten zumindest niemand durch mich großen Schaden genommen. Ich glaube, darüber bin nicht nur ich froh . Rund 40 Runden Nervenkitzel und Konzentration pur - so ist das nunmal in den monegassischen Straßen. Ich freu mich auf's nächste Mal. Danke an alle furchtlosen Fahrer für Ihre Teilnahme am Rennen!"

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    Teppo über sein Rennen und die aktuelle Lage:


    Ein verkorkstes Quali und ein verkorkstes Rennen. Am Ende ging kein Punkt auf ihr Konto, den zweiten Platz in der Fahrer-WM verloren Sie an Dean. Der Rückstand auf iNamelezz beträgt bereits 39 Punkte. Momentan werden Sie unter Wert geschlagen, wann kommt endlich die Kehrtwende?

    Es war ein herber Rückschlag für uns. Zum Glück konnte MrGhostO1O mit seinem tollen 2. Platz zumindest Schadensbegrenzung betreiben.

    Nichts desto trotz enteilt iNamelezz bereits in dieser frühen Phase in der WM. In Österreich müssen wir gewinnen, weil iNamelezz ansonsten 2. Plätze für die verbleibenden 6 Rennen genügen, um die WM zu seinen Gunsten zu entscheiden."


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    Das waren die Stimmen der Fahrer beim Rennen in Monaco. Als nächstes im Rennkalender steht der Red Bull Ring in der Steiermark auf dem Programm. Die beiden Red Bull Piloten und auch Toro Rosso sollte dort natürlich etwas unter Druck stehen, da man dem (Heim)publikum natürlich am Besten etwas gutes bieten möchte. Und auch wenn bei Red Bull ein klarer Aufwärtstrend zu verzeichnen ist, leicht wird es nicht. Für Österreich erwarten wir einen Dreikampf zwischen Ferrari, Mercedes und Red Bull. Gerade Dean und MrGhostO1O schätzen wir vor dem Heimpublikum als zusätzlich gestärkt ein. Andere Teams sollten natürlich nicht außer Acht gelassen werden, eine Überraschung kann es immer geben.


    Teppo ist nun unter Druck und auch auf die Hilfe seines Teamkollegen angewiesen. Hoffnung kann ihm jedoch schon mal sein Sieg in der LIGA 2015 machen, bei dem er sich schon einmal gegen iNamelezz durchsetzen konnte. Dieser konnte zudem noch nie in Österreich gewinnen und der Red Bull Ring ist wohl auch nicht sein bestes Pflaster. Das gleiche wie 2015 muss Teppo am Besten wiederholen, damit ihm der Ferrari-Pilot in der WM nicht völlig entgleist.


    Wie Sie sehen, geht es momentan in der GPGames LIGA 2017 heiß her. Aus einem Zweikampf kann auch ganz schnell ein Sechskampf werden. Auch andere Fahrer könnten in Österreich auftrumpfen und die Pläne der Favoriten aus den Hallen von Ferrari, Mercedes und Red Bull durchkreuzen. Aufgrund der Streckencharakteristik, dem niedrig benötigten Abtrieb und der hohen Belastung auf den Bremsen wird es spannend. Das Feld könnte ähnlich zusammenrücken, wie es in Monza der Fall war.

    Jedenfalls sei gesagt, dass uns wieder einmal ein hoffentlich spannender Grand Prix vor der Tür steht. Zudem wird die Testsession am Sonntag, den 12.11.17, erste Prognosen zulassen können und wir werden gespannt sein, wer am Ende den Pokal in der Mitte des Podest hochhalten darf. Verpassen Sie das Spektakel in der Steiermark auf keinen Fall und seien Sie unbedingt wieder dabei, wenn der Sieger des Österreich Grand Prix 2017 ausgemacht wird. Wir freuen uns auf Sie!