Heimspiel - Großer Preis von Deutschland 2018

  • Der Große Preis von Deutschland / Hockenheim


    Hockenheimring


    First Grand Prix: 1970

    Number of Laps: 67
    Circuit Length: 4,574km
    Race Distance: 306,458km
    Lap Record: 1:13.780 / KIMI RÄIKKÖNEN (2004)


    Formel 1 Erstausstrahlung im deutschen Free-TV:


    Freitag, 20.07.2018

    11:00 - 12:30: 1. Freies Training live (n-tv.de)

    14:55 - 16:30: 2. Freies Training live (n-tv.de, n-tv)


    Samstag, 21.07.2018:

    14:00-14:45: Zusammenfassung 3. Freies Training (RTL)

    14:45-16:15: Qualifying live (RTL)


    Sonntag, 22.07.2018:

    14:15-15:10: Vorberichte/Countdown Rennen (RTL)

    15:10-16:55: Rennen live (RTL)

    16:55-17:25: Highlights (RTL)

  • Kommt das nur mir so vor oder hat Mercedes diese Saison mehr Probleme/Pannen als in den letzten vier Jahren zusammen?! Bei Ferrari gibt es ja an der Führungsspitze einen Wechsel. Wegen Komplikationen bei einer Schulter-OP muss Marchionne schon ein halbes Jahr früher als geplant seinen Posten abgeben. Hoffentlich hat das keinen negativen Einfluss auf Ferrari und Sauber.

  • Nach meinem Gefühl fing das ganze schon damit an, als man 2016 zum dritten Mal beide Titel gewonnen hat. Der 2017er Wagen war ja auch schon nicht mehr so optimal, wobei man dank Ferraris Pech dann trotzdem wieder am Ende gewann. Aber in diesem Jahr kommen neben einem weiterhin nicht optimalen Wagen noch Pannen dazu, die diesmal bei Ferrari so gut wie ausbleiben und voila, Rot steht vor Silber.

  • Vettel und Räikkönen waren doch auf verschiedenen Strategien, Teamtaktisch macht es absolut keinen Sinn dann Vettel hinter Räikkönen zu behalten, da er am Ende sowieso vorbei gehen würde.

    Das ist eine ganz andere Aktion als einem Fahrer Order zu geben überhaupt nicht anzugreifen.


    Natürlich ist Ferrari kein Wahrer des reinen Motorsports, aber es gibt da schon Unterschiede in den Ansagen.


    Naja, im Nachhinein war das eh egal, das Ergebnis muss ich nun erst einmal verdauen.

    Ist natürlich besonders toll wenn man dann auch noch durch den anschließenden Platzregen zurück zum Zeltplatz watschen darf und alle üblichen Routen die einen Tunnel haben gesperrt wurden. Außerdem wurde ich sehr braun.


    Hülkenberg mit Platz 5 ist ein kleiner Trost. Der Regen hätte ruhig früher so übel kommen können, dann hätte er nach dem Neustart eventuell noch das Podium erreicht (wobei er in diesem Fall ja den Ausfall abonniert hat).



    Und wie sonst auch brennen die Sozialen Netzwerke. Vergessen alle gleich dass die "unantastbaren Legenden" alle schon mal in Führung liegend gepatzt haben (oh, und der Hamilton selbst auch schon). Vettel würde ja auch in solchen Fällen nur weinen - wobei er sagte dass der Unfall nicht so dramatisch sei.

    Wenn eines eine Schande ist, dann das Fußball-Niveau des Durchschnittzuschauers.


    (Entsprechende Reaktionen auf den Rängen gegen Hamilton und Vettel waren auch nicht sportlich)

  • Ja, ohne Fans wär Sport manchmal leichter zu ertragen, da bekleckert sich selten eine Seite mit Ruhm. Ein Klassiker für mich ist da auch Hockenheim 95. Wie da alle am ausrasten sind, als Hill in der ersten Kurve abfliegt, ist nicht mehr schön.

    Die Ferrari Strategie fand ich auch beknackt, sie hätten Vettel direkt vorbei lotsen sollen, der Vorsprung wäre auf jeden Fall größer gewesen und er hätte vielleicht mehr Ruhe im Auto gehabt. So einen Schnitzer darf er sich aber so oder so nicht leisten.

  • Die Buhrufe gegen Hamilton am Samstag und Vettel am Sonntag gehören sich nicht. Mit Sportlichkeit hat das nichts zu tun, und schön langsam sollten das alle Fan-Lager auch einsehen. Ich kann mich noch an 2013 erinnern, als Vettel von Sieg zu Sieg fuhr. Damals wurde er bei ein paar Rennen während der Siegerehrung ausgebuht. Das fand ich ziemlich übel. Wenn man sich den Ar... aufreißt und dann mit Erfolgen belohnt wird, sollte das auch anerkannt werden. Ich kann mich gerade an kein Rennen erinnern, wo Mercedes seit Beginn der Hybridära ausgebuht wurde, weil sie ständig Siege eingefahren haben. Viele Leute fanden die Dominanz langweilig, haben aber die Leistungen des Teams gewürdigt.